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Quantenbullshit?

Der Spiegel ist ja nicht erst seit Wechsel des Chefredakteurs der BILD-Zeitung zu diesem ehemals recht seriösen Blatt nicht mehr wirklich ernst zu nehmen. Ich habe mich mehrfach mit Artikeln aus dieser Zeitschrift und dem Onlinemagazin auseinandergesetzt. Für sich selbst als „Qualitätsjournalisten“ Bezeichnende vergebe ich ein mangelhaft. Das betrifft die Gebiete Politik, Geschichte, Wissenschaft und Gesundheit.

Zu beiden letzten Kategorien hat man sich dort etwas ganz besonders Wirres einfallen lassen. Nämlich „Quantenbullshit“ – auf deutsch: „Quanten-Bullenscheiße“. Da erheben sich zwei Akademiker über Max Planck, Werner Heisenberg, Wolfgang Pauli, Erwin Schrödinger u.a.

Der betreffende Artikel erschien vor einigen Wochen im Spiegel Online. Anlaß des Artikels war es, in der Esoterikszene mit den dort oft als Argumentationshilfe zitierten Quantenphänomen ein für alle Mal aufzuräumen und zu zeigen, daß es keine wissenschaftliche Grundlage für derartige Phänomene gäbe.

Ganz im Widerspruch zu bekannten Quantenphysikern wie Heisenberg, Schrödinger oder Pauli. Denn Quantenphysik allein mit Albert Einstein zu begründen, ist sehr dürftig, hat Einstein doch die Quantenphysik nie richtig akzeptieren wollen. Und daß Bewußtsein nach den führenden Quantenphysikern eine gravierende Rolle bei Quantenphänomenen zu spielen scheint, wird in dem Artikel völlig ignoriert.

Nicht nur als Antwort auf dieses etwas polemische Spiegel-Online-Werk hat Marcus Schmieke am 27. Februar 2015 einen Vortrag mit dem Titel „Einsteins Spuk“ in Berlin gehalten. Wir hoffen, Sie haben genauso viel Freude an dem Vortrag wie wir.

Der Vortrag fand im Berliner Veden Forum zum Thema „Quantenphysik und die Kritik einiger Wissenschaftler“ zur Themenreihe „Wissenschaft und Spiritualität“ statt.

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